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Ingo Böning

Ingo Böning: Engagiert für saubere Energie mit Solarstrom

Ingo Böning hat sich bereits in seinem Studium intensiv mit erneuerbaren Energien beschäftigt. Heute leitet er das Projekt Photovoltaik-Anlagen an Tankstellen. Bis zum Jahr 2021 werden weltweit 5000 TOTAL Stationen mit Solarmodulen ausgestattet, zehn Prozent davon in Deutschland.

TOTAL investiert insgesamt 300 Millionen US-Dollar in dieses große internationale Projekt. Was bewirkt es?

Als verantwortungsbewusstes Energieunternehmen hat sich TOTAL das Ziel gesetzt, eine Vorreiterposition in Bezug auf nachhaltige und saubere Energie einzunehmen. Das Projekt „Solarization“ ist ein Teil der praktischen Umsetzung. Wenn alle 5000 Stationen mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sind, produzieren sie etwa 160 MWh pro Jahr – das entspricht dem Stromverbrauch einer Stadt von 160.000 Einwohnern. Oder anders ausgedrückt: Stationen mit Solarstromanlagen können mit der Energie, die sie selbst erzeugen, 20 bis 30 Prozent ihres Energiebedarfs decken.

Sie setzen sich seit langem mit alternativer und sauberer Energiegewinnung auseinander. Was ist Ihr persönliches Motiv?

Mein Hauptmotiv ist ganz klar, dass ich einen Beitrag zum Klimaschutz und für den Energiewandel leisten möchte. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich das Photovoltaik-Projekt von TOTAL in Deutschland umsetzen darf. Die Erkenntnis, wie sehr der Mensch das Ökosystem der Erde aus dem Gleichgewicht bringt, ist noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein Umdenken ist zwingend erforderlich. Ich selbst hatte das Glück, in einer intakten Umgebung auf dem Land aufzuwachsen. Ich möchte zur Bewahrung der Natur beitragen, damit auch nachfolgende Generationen diese Chance bekommen.

Können Sie uns Ihren Arbeitsalltag beschreiben?

Er ist kleinteilig, aber sehr abwechslungsreich. In Deutschland erhalten knapp 600 Stationen Photovoltaik-Anlagen – sie alle müssen gesondert betrachtet werden. Zu meinem Aufgabenbereich gehört das Studium der Bauakten, ich prüfe die Planungen der beauftragten Kontraktoren und sehe mir natürlich die Umsetzung vor Ort an. Weiterhin gehört die Abstimmung mit dem internationalen Projektteam zu meinem Job – und vieles mehr.

Ein Projekt in dieser Größenordnung ist ohne die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen und Teams undenkbar. Welche Kompetenzen greifen ineinander?

Zusammenarbeit ist in der Tat sehr wichtig, da es sich um ein Projekt handelt, dass Auswirkungen auf viele Geschäftsbereiche von TOTAL hat. Deshalb bin ich mit zahlreichen Akteuren und Abteilungen gut vernetzt. Zu ihnen gehören zum Beispiel das Projektmanagement in Paris, aber auch Mitarbeiter vom Zentraleinkauf, dem Controlling, der Netzentwicklung und nicht zuletzt unser Vertrieb, der die für das Projekt erforderlichen Verträge mit den Tankstellenpartnern verhandelt. Außerdem arbeite ich natürlich eng mit unseren Kontraktoren zusammen. Auch die Kooperation mit SunPower spielt in meinem Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. TOTAL ist seit 2011 Mehrheitsaktionär dieses führenden Unternehmens der Solarindustrie und zeigt mit dem Solarprojekt an Tankstellen sein Engagement für erneuerbare Energien.

Wie ist Ihre Prognose für die Energiegewinnung der Zukunft?

Ich denke, dass der Kohleausstieg nur eine Frage der Zeit ist. Das bedeutet, dass wir noch viel mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen müssen. Was auch möglich ist, aber wegen höherer Infrastrukturkosten einen Anstieg des Strompreises mit sich bringen wird. Mit den Photovoltaik-Anlagen nimmt TOTAL nicht nur Verantwortung wahr, sondern steigert auch seine Unabhängigkeit von der Preisentwicklung.

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Mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen

Kurzer Lebenslauf

Studium

Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik, Konzentration auf Photovoltaik und erneuerbare Energien

 

Werdegang

Qualitätsmanager für große Photovoltaik-Anlagen bei der Firma SOLON, erste berufliche Kontakte mit SunPower

 

TOTAL

seit November 2017 in der Tankstellentechnik als Projektleiter Photovoltaik-Anlagen Tankstellen tätig