Verantwortung für Kunststoffe - von der Produktion bis zur Verarbeitung

Unser Ziel: ein Vorreiter im verantwortungsvollen Umgang Energie zu sein. Zu diesem Zweck haben wir die Klimaproblematik in die Strategie unserer gesamten Wertschöpfungskette integriert: von der Exploration und Produktion bis hin zum Vertrieb und der Verarbeitung von Energieressourcen. Wir führen unablässig Neuerungen ein, um die Kohlenstoffbilanz der Polymere - gemeinhin Plastik oder Kunststoff genannt - zu verbessern, die wir mit Erdöl und Erdgas produzieren. Sie verlassen unsere Werke in Form von weißem Pulver oder Granulat, um anschließend bei der Herstellung unterschiedlichster Produkte des Alltags verwendet zu werden.

  • Central Proof Polymères 1 DE

    In der Polymeranlage im chinesischen Ningbo produzieren wir Polystyrol.

  • Central Proof Polymères 2 DE

    Das in Ningbo hergestellte Polystyrol verlässt das Werk in Form von weißem Granulat.

  • Central Proof Polymères 3 DE

    Polymere werden für die Herstellung vieler Produkte des Alltags eingesetzt, hier für den Deckel eines Milchprodukts.

  • Central Proof Polymères 4 DE

    Polypropylen ist ein Polymer, das insbesondere bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen verwendet wird.

  • Central Proof Polymères 5 DE

    Metallocen-Polyethylen kann dabei helfen, das Gewicht bestimmter Fahrzeugteile zu reduzieren. Hier der Tank eines BMW-Motorrads.

  • Central Proof Polymères 6 DE

    In unserem Forschungszentrum im belgischen Feluy entwickelt Total neue Technologien für die Polymerherstellung.

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Eine Umweltschutzleistung zugunsten unserer Kunden

Unsere Gruppe beliefert Hersteller aus aller Welt mit Polymeren, die dann in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden, wie etwa Lebensmittelverpackungen, Handygehäuse, Autostoßstangen oder Laufschuhsohlen. Diese Polymere sind ein ständiger Begleiter unseres Alltags. Und genau deshalb entwickeln die Teams unserer drei Forschungszentrum in Belgien, Frankreich und den USA ständig neue Technologien, um die inhärenten Eigenschaften (Beständigkeit, Dichtheit und Lebensdauer) der Polymere zu verbessern und zugleich die für ihre Produktion benötigte Energie und ihre Umweltauswirkungen zu verringern.

Dies gilt insbesondere für unsere Polypropylenfolie Lumicene Supertough®, die für Lebensmittelverpackungen, in der Agrarindustrie zum Pflanzenschutz in Gewächshäusern und beim Transport sowie bei der Absicherung von Gütern auf Paletten eingesetzt wird. Sie ist wesentlich dünner und dennoch ebenso widerstandsfähig wie gängige Polyethylenfolien. So wird das zur Herstellung benötigte Material um 30 % reduziert - und damit auch der damit einhergehende Energieverbrauch und die CO2-Emissionen.

Ein weiteres Beispiel ist die Automobilindustrie: der durchschnittliche Kunststoffanteil eines Fahrzeugs liegt bei 20 % (Armaturenbretter, Stoßstangen, Sitze,...). Bei der Entwicklung der Polymere konzentrieren wir uns auf die Reduzierung des Gewichtes der verwendeten Teile, bei gleichzeitiger Erfüllung der technischen und regulatorischen Anforderungen, die in diesem Bereich besonders anspruchsvoll sind. Auf diese Weise wird das Gewicht der Fahrzeuge reduziert, was in der Folge zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und niedrigeren Treibhausgasemissionen führt.

Mehr als 20 Produkte weltweit, in denen unser Polymer zum Einsatz kommt, sind derzeit mit dem Label Total Ecosolutions versehen. Damit wird ihr deutlich größerer Beitrag zum Umweltschutz (einschließlich Gesundheitsaspekten) im Vergleich zu den gängigen Marktstandards über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg ausgezeichnet.

Ein verantwortungsvolles Engagement für heute und die Zukunft

Bei unserer Arbeit für den Umweltschutz machen wir uns außerdem darüber Gedanken, was nach dem Gebrauch des Kunststoffs geschieht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Total sorgen bereits seit mehreren Jahren für immer neue Weiterentwicklungen in diesem Bereich. Im August 2016 haben wir in Belgien die Einführung von Polyethylenfolien angekündigt, die zu 25 bis 50 % aus recyceltem Kunststoff bestehen. So werden im Laufe des Jahres 2017 20.000 Tonnen recycelte Kunststoffe erneut eingesetzt.

Außerdem sind wir im Bereich der Biopolymere tätig, die unter Einsatz von Milchsäure und Polylactiden hergestellt werden. Im November 2016 haben wir ein Joint Venture mit der niederländischen Firma Corbion gegründet, um in Thailand ein Werk mit einer Produktionskapazität von jährlich 75.000 Tonnen erneuerbaren und biologisch abbaubaren Biopolymeren aufzubauen.

Außerdem verfolgen wir das Ziel, den ökologischen Fußabdruck unserer Infrastrukturen zu reduzieren. So sind wir beispielsweise Unterzeichner der internationalen Initiative Responsible Care®. In diesem Zusammenhang engagieren wir uns bei ausnahmslos all unseren Petrochemieanlagen weltweit für einen sicheren und nachhaltigen Umgang mit Chemikalien während ihres gesamten Lebenszyklus. Daneben beteiligen wir uns an der Operation Clean Sweep®, einer Initiative des World Plastics Council, die darauf abzielt, industrielle Kunststoffabfälle aus Flüssen und Meeren fernzuhalten.

So setzen wir uns ständig dafür ein, die Umweltbilanz von Kunststoffen zu verbessern. Denn auch wenn ihr Nutzen unbestreitbar ist, muss eine nachhaltige Verwendung überall auf der Welt absolute Priorität haben.

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