Unser Engagement für eine bessere Energiezukunft

Total ist sich der Rolle der Öl- und Erdgasindustrie mit Bezug auf den Klimawandel vollumfänglich bewusst. Deshalb engagieren wir uns seit über 10 Jahren für eine bessere Energiezukunft. Patrick Pouyanné, Vorsitzender und CEO der Gruppe, ist davon überzeugt, „dass wir Teil der Lösung sind“1. In der Tat engagieren wir uns gemeinsam mit den Hauptakteuren der Energiewirtschaft (Experten, Institutionen, Öl- und Gasgesellschaften) für eine Debatte, für einen Austausch, und für die Umsetzung konkreter Lösungen.

  • Internationale Teilnehmer bei der Konferenz « Energie und Klima », Organisator: Universität Total.

    Konferenz « Energie und Klima », 21. November 2014.

    Internationale Teilnehmer bei der Konferenz « Energie und Klima », Organisator: Universität Total.

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    Die acht CEOs bei dem OGCI-Event am 16.10.2015 in Paris, Frankreich: H. Lund, BG Group; B. Dudley, BP; C. Descalzi, Eni; E. Lozoya, Pemex; J. J. Imaz, Repsol; A. Nasser, Saudi Aramco; E. Sætre, Statoil; und P. Pouyanné, Total.

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    Konferenz « Energie und Klima », 21. November 2014.
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Die Debatte mit international anerkannten Sachverständigen eröffnen

Total organisiert seit 2006 alljährlich eine Energiekonferenz mit Sachverständigen aus unterschiedlichen Bereichen im Rahmen der Universität Total. Ziel dieser zukunftsorientierten Konferenz ist es, gemeinsam über Lösungen für eine bessere Energiezukunft nachzudenken. Es werden Fachleute eingeladen, um die Schlüsselfragen der Energie zu diskutieren. Damit trägt die Gruppe zur Debatte wesentlicher gesellschaftlicher Fragen ohne Tabus bei. Ökonomen, Unternehmer, Forscher und Hochschullehrer, Politiker, NROs und Studenten unterschiedlicher Länder betrachten die Zukunft der Energie aus einem gesellschaftlichen, unternehmerischen, technologischen oder ökonomischen Blickwinkel, in einem Kontext, in dem die aktuellen Klimafragen im Zentrum stehen. „Für die Universität Total sind die vielfältigen fachlichen Analysen, die dem Gedankenaustausch und der Debatte zugrunde liegen, ein Meilenstein auf dem Weg zu einer wirksamen Vorgehensweise“, erklärt Jean-Pierre Loizeau, Direktor der Universität Total2.

Engagement bei anerkannten Institutionen

Mit der Berücksichtigung des Zwei-Grad-Ziels der Internationalen Energieagentur (IEA) hat Total im Jahr 2016 den Klimawandel komplett in seine Strategie integriert. Dieses Szenario untergliedert sich in drei Schwerpunkte/Für die Gruppe umfasst dieses Szenario drei Prioritäten:

  • Optimierung der Kohlenstoffintensität unseres Energiemixes
  • Entwicklung erneuerbarer Energien
  • Verbesserung unserer Energieeffizienz

Total unterstützt den Aufruf im Rahmen der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen, der die Unternehmen auffordert, einen CO2-Preis in ihre Investmententscheidungen mit einzukalkulieren, um so die Entwicklung sauberer Anlagen zu fördern. Außerdem hat Total einen Appel der Vorstandsvorsitzenden von sechs Ölgesellschaften  unterzeichnet, der die Vereinten Nationen und die Regierungen auffordert, zusammenhängende Mechanismen zur Kohlenstoff-Bepreisung zu entwickeln. Unabhängig von den existierenden Vorschriften zur Einschränkung der CO2-Emissionen berücksichtigt Total diesen Aspekt in seinen Investitionsentscheidungen seit 2008 und bewertet den Preis je Tonne mit 30 bis 40 US Dollar. 

Um seine Treibhausgasemissionen konkret zu verringern, beteiligt sich Total darüber hinaus an der Initiative der Weltbank, bis 2030 das kontinuierliche Abfackeln von Begleitgas am Bohrloch einzustellen. Für die Gruppe ist dies ein logischer Schritt: So wurde das kontinuierliche Abfackeln von Begleitgasen in der Rohölproduktion in den neuen Projekten bereits seit 2000 eingestellt. Dadurch konnte das kontinuierliche Ablassen von Begleitgasen in der Ölproduktion seit 2005 um mehr als 50% verringert werden.

Schließlich trat Total der Koalition für Klima und saubere Luft bei, die durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützt wird, und die eine Verbesserung der Messungen und den Abbau der Methan-Emissionen anstrebt. Die weltweite Reduzierung der Methan-Emissionen würde sich auf die Klimaänderungen signifikant auswirken. In der Tat trägt Methangas stärker zur Klimaerwärmung bei als CO2, doch verbleibt es weniger lange in der Atmosphäre. Unsere Gruppe, die ihr Methan-Emissionsvolumen seit 2005 von einer unabhängigen Auditfirma kontrollieren lässt, verstärkt somit noch ihr Engagement.

Kooperation mit den OGCI-Mitgliedsunternehmen, um voranzukommen

Um weltweit bedeutende Fortschritte zu erzielen, erscheint es uns unverzichtbar, Hand in Hand mit den großen Akteuren des Öl- und Erdgasmarktes für eine bessere Energiezukunft zusammenzuarbeiten. Aus diesem Grund beteiligt sich Total besonders intensiv an der Oil & Gas Climate Initiative (OGCI): sie wurde infolge der Gespräche auf dem Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums im Januar 2014 in Davos ins Leben gerufen und beim UN-Klimagipfel im September 2014 offiziell lanciert.

Am 16. Oktober 2015 hat Patrick Pouyanné zusammen mit den neun weiteren Geschäftsführern von Öl- und Gasunternehmen, die ebenfalls Mitglied der OGCI sind, zu einer wirksamen Vereinbarung zur Klimafrage auf der COP21 aufgerufen. Er hat die gemeinsame Erklärung unterzeichnet (in englischer Sprache erhältlich), um Lösungen zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf 2° C auf den Weg zu bringen. Die Unterzeichner der OGCI verpflichten sich zu verstärkten Maßnahmen und Investitionen, um den CO2-Anteil an der weltweiten Energieproduktion zu verringern sowie auf bestimmten Gebieten zusammen zu arbeiten wie bspw. Energieeffizienz, Naturgas, F&E, CO2-Abscheidung und-Speicherung, um die Treibhausgasemissionen zu begrenzen. Außerdem unterstützt die OGCI die Einführung von klaren und stabilen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Anreize für Entscheidungsfindungen für einen wirksamen und nachhaltigen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel schaffen.

Diese beispiellose Erklärung nennt die Rolle und Verantwortlichkeiten der unterzeichnenden Unternehmen hinsichtlich der Treibhausgasemissionen. Sie unterstreicht das Engagement der Unternehmen für eine langfristige Lösung und setzt ihre Strategie ins Zentrum der Weltklimaziele. Die OGCI hat ihren gemeinsamen Bericht, „More energy, lower emissions“ (dt. „Mehr Energie, weniger Emissionen“ – erhältlich in englischer Sprache), veröffentlicht. Dieser führt die konkreten Maßnahmen der Mitgliedsunternehmen im Einzelnen auf. Die OGCI verpflichtet sich dazu, regelmäßige Berichte zu den realisierten Fortschritten zu erstellen.

Patrick Pouyanné, Vorsitzender und CEO von Total, bestätigte bei dieser Gelegenheit, dass „das Klima ein gemeinsames Anliegen ist und damit kein Thema, das Wettbewerb hervorrufen sollte, daher die OGCI: Unser Ziel ist eine Zusammenarbeit, die die Summe unserer einzelnen Anstrengungen übertrifft.“.

 

 

 

1 OGCI-Pressekonferenz, Paris, 16 Oktober 2015

2 Konferenz „Energie und Klima“, organisiert von der Universität Total, 26. November 2014

3 Die OGCI wurde 2014 gegründet und vereint mittlerweile 10 große Ölkonzerne: BG Group, BP, Eni, Pemex, Reliance, Repsol, Shell, Saudi Aramco, Statoil, Total. Diese Unternehmen liefern zusammengenommen rund 10 % der weltweiten Energie. Siehe www.oilandgasclimateinitiative.com

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