Integrierte Raffinerie- und Petrochemieplattformen als Antwort auf die weltweit wachsende Nachfrage

Total ist eines der zehn führenden integrierten Industrieunternehmen bei der Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen. An 45 Standorten auf aller Welt sind wir auf dem Gebiet der Raffination und Petrochemie tätig; dies ist die Grundlage unseres einzigartigen Know-hows und das Kernstück unseres integrierten Modells. Mit der Investition in Plattformen, die sowohl Raffinerie- als auch Petrochemieanlagen umfassen, haben wir unsere industriellen Anlagen ständig weiterentwickelt. Mit diesen sechs Riesen-Komplexen können wir Produktionskosten im Griff behalten und so auf die weltweit ansteigende Nachfrage eingehen.

  • Global Proof Plateforms 1 DE

    Im Jahr 2017 haben wir den Start eines bedeutenden petrochemischen Projekts in Port Arthur, Texas, USA angekündigt.

  • Global Proof Plateforms 2 DE

    Die Zusammenarbeit zwischen Total und Saudi Aramco macht SATORP zu einer der effizientesten Raffinerien weltweit.

  • Global Proof Plateforms 3 DE

    Unsere größte Raffinerie-Petrochemie-Plattform in Europa befindet sich im belgischen Antwerpen und wurde umfassend modernisiert.

  • Global Proof Plateforms 4 DE

    Die Raffinerie Laffan, die von Qatargas in Ras Laffan, Katar betrieben wird.

  • Global Proof Plateforms 5 DE

    Polyethylen-Anlage des petrochemischen Werks unserer Plattform in der Normandie, Frankreich.

  • Global Proof Plateforms 6 DE

    In Südkorea betreibt unsere Gruppe gemeinsam mit Hanwha den Raffinerie-Petrochemie-Komplex in Daesan.

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Integrierte und flexible Komplexe

Bis zum Jahr 2020 wird die weltweite Nachfrage nach Erdölprodukten voraussichtlich um 1,1 % pro Jahr ansteigen. Gleichzeitig wird die Nachfrage nach Polymeren jährlich um 3,3 % wachsen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, fließen unsere wichtigsten Investitionen in hochmoderne integrierte Industriekomplexe, in denen die Bereiche Raffination und Petrochemie miteinander kombiniert werden, zwei Bereiche, die traditionell voneinander getrennt sind - und manchmal Tausende Kilometer voneinander entfernt liegen.

Diese sehr großen Plattformen  verfügen über bedeutende Verarbeitungskapazitäten für eine Vielzahl von Produkten, die aus Erdöl und Erdgas hergestellt werden: Kraftstoffe, Flüssiggas oder Polymere, die für die Herstellung zahlreicher Produkte des Alltags benötigt werden. Außerdem können wir uns auf diese Weise noch schneller an Veränderungen im Hinblick auf Kundenbedürfnisse, Beschaffungskosten und Regelungen einzelner Länder anpassen.

Derzeit sind wir an sechs integrierten Komplexen1 in Europa, den USA, Asien und dem Mittleren Osten beteiligt, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. In Zusammenarbeit mit Saudi Aramco haben wir 2014 die jüngste dieser Anlagen ins Leben gerufen: SATORP in Saudi-Arabien. Hierbei handelt es sich um einen der größten integrierten Komplexe weltweit: mehr als 1.000 Mitarbeiter sind täglich mit der Verarbeitung von 400.000 Barrel Rohöl beschäftigt.

In Südkorea haben wir die gemeinsam mit Hanwha betriebene integrierte Plattform Daesan modernisiert und ihre  Produktionskapazität verdoppelt. Im April 2017 haben wir angekündigt, die Steamcracker der Anlage weiter ausbauen zu wollen.

2017 haben wir neue Projekte für unsere integrierte Pattform in Port Arthur (USA) gestartet. Mit der Gründung eines neuen Joint Ventures (an dem Total mit 50 % beteiligt ist) mit Nova und Borealis wollen wir die komplette Ethylen-Wertschöpfungskette erschließen. Hierzu wird  in Port Arthur einer der weltweit größten Ethan-Cracker gebaut. In der Chemiefabrik von Bayport entsteht zudem bis Ende 2020 eine neue Polyethylen-Anlage. Mit dieser Partnerschaft verfolgen wir das Ziel, zu einem der Hauptakteure auf dem nordamerikanischen Polyethylen-Markt zu werden.

Industrieplattformen, die auf bessere Weise mehr erreichen

Unsere integrierten Plattformen wurden konzipiert, um eine Vielzahl an Ressourcen und daraus gewonnenen Bestandteilen zu verarbeiten, und das bei gleichzeitiger Optimierung der Umweltbilanz.

Mit unseren anderen Raffinerie- und Petrochemieanlagen auf aller Welt tragen diese Standorte zur Einhaltung des Versprechens bei, das sich Total selbst gegeben hat: die Energieeffizienz der Anlagen um durchschnittlich 1 % pro Jahr zwischen 2010 und 2020 zu verbessern. Seit 2010 konnte sie bereits um bis zu 9 % optimiert werden.

In gleicher Weise sind wir ununterbrochen darum bemüht, die Umweltbilanz unserer Standorte zu optimieren. So haben wir uns dazu verpflichtet, zwischen 2010 und 2020 unsere Schwefeldioxidemissionen um 50 % zu reduzieren.

Daneben beteiligen wir uns an der Operation Clean Sweep®, einer Initiative des World Plastics Council, die darauf abzielt, industrielle Kunststoffabfälle aus Flüssen und Meeren fernzuhalten.

Und schließlich wurden neue Verfahren entwickelt, mit denen wir immer mehr für die Umwelt tun können, wie das Beispiel unseres integrierten Komplexes im belgischen Antwerpen zeigt. Die zuvor als Brennstoff für die Öfen der Raffinerie verwendeten Gase, die bei der Veredelung von Rohöl entstehen, werden jetzt als Rohstoffe in den petrochemischen Anlagen verwertet. Dieses Gas wird nicht verbrannt, die damit einhergehenden CO2-Emissionen entfallen.

 

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