Innovationen zur Reduzierung des ökologischen Fussabdrucks unserer Anlagen

Die Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks ist ein Schwerpunkt unseres Unternehmens. Zu unseren Handlungsansätzen gehört die ständige Suche nach Möglichkeiten, die Auswirkungen unserer industriellen Aktivitäten einzuschränken. So haben wir es geschafft, die Treibhausgasemissionen unserer Anlagen seit 2010 um 23 % zu reduzieren. Dieses Engagement setzen wir fort, wobei wir uns auf zwei Schwerpunkte konzentrieren: die Reduzierung des routinemäßigen Abfackelns und die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Anlagen.

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    Reduzierung von Begleitgas

    Die Verwertung von Begleitgasen ermöglicht Total, das Abfackeln in seinen Anlagen zu reduzieren. Auf diese Weise konnte insbesondere das kontinuierliche Abfackeln auf den Ofon-Ölfeldern eingestellt werden.

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    Blick auf Moho Nord, Kongo. Dieses Projekt ist Teil der kontinuierlichen Verbesserung unserer Energieeffizienz, wobei bereits in der Startphase im Frühjahr 2017 komplett auf das routinemäßige Abfackeln verzichtet wird.

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    Blick auf Ofon 2, Nigeria. Dank der Verbesserung unserer Anlagen auf dem Ofon-Ölfeld, konnte das kontinuierliche Abfackeln der Begleitgase seit Dezember 2014 eingestellt werden.

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    Interview mit Anita George (Weltbank)

    Anita George, Direktorin der Abteilung Energie- und Rohstoffe bei der Weltbank, befasst sich mit der Weltbankinitiative zur Einstellung des kontinuierlichen Abfackelns bis 2030 und der Rolle, die Total dabei spielt.

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    Interview mit Anita George (Weltbank)

Das routinemäßige Abfackeln reduzieren und einstellen

Bei der Erschließung von Öl- und Gasvorkommen entstehen unweigerlich zu CO2-Emissionen. Insbesondere gibt es bei der Rohölgewinnung so genannte Begleitgase, bei deren Verbrennung erhebliche Mengen an Treibhausgasen ausgestoßen werden. Seit 2014 beteiligt sich Total an der Initiative der Weltbank, um das kontinuierliche Abfackeln von Begleitgasen bis 2030 einzustellen, und weitet derart sein Engagement in diesem Bereich aus. Zwischen 2005 und 2015 haben wir das routinemäßige Abfackeln bereits um 50 % reduziert (Startphasen ausgenommen) und somit die Treibhausgasemissionen unserer Anlagen maßgeblich gesenkt. Zwischen 2010 und 2020 möchten wir eine Reduzierung um 80 % erreichen.

Alle Projekte, die wir seit dem Jahr 2000 gestartet haben, kommen ganz ohne routinemäßiges Abfackeln aus. Und wir gehen noch weiter: unsere Teams optimieren außerdem ältere Anlagen zur Wiederverwendung von Begleitgasen. Dies ist der Fall auf dem Ofon-Ölfeld vor der Küste Nigerias, wo dank der Optimierung unserer Anlagen das kontinuierliche Abfackeln der Begleitgase1 völlig eingestellt wurde. Diese werden nun auf drei verschiedene Arten wiederverwendet: ein Teil dient dazu, den Grad der Ölförderung aus den Lagerstätten zu verbessern, ein Teil dient zur Versorgung der Stromgeneratoren unserer Produktionsanlagen und ein weiterer Teil wird zur Erdgasverflüssigungsanlage Bonny transportiert und dient dazu, die Nachfrage der Verbraucherländer zu decken.

Beständiger Einsatz für mehr Energieeffizienz

Die Idee der Energieeffizienz ist ganz einfach, doch ihre Umsetzung umso komplexer: es geht darum, unsere industrielle Produktion zu optimieren und gleichzeitig den Energieverbrauch zu reduzieren. Total konnte seine Energieeffizienz seit 2010 um bis zu 9 % optimieren. Im Kontext einer kontinuierlichen Verbesserung haben wir uns vorgenommen, die Energieeffizienz unserer Anlagen zwischen 2010 und 2020 um durchschnittlich je 1 % pro Jahr zu verbessern. 

Um solch ehrgeizige Ziele unter immer schwerer werdenden betrieblichen und wirtschaftlichen Bedingungen zu erreichen, setzen wir auf unsere Innovationskraft. Vor der Küste Kongos betreiben wir seit 2013 das Erdölförderprojekt Moho Nord, das im März 2017 anlief. Das Projekt, dessen Anlagen geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben, vereint Technologie und Innovation. Die verwendete FPSO-Einheit wird zu 100 % elektrisch betrieben und die Gesamtheit des zu Produktionszwecken verwendeten Wassers wird aufbereitet und wiederverwendet. Des Weiteren findet bei normaler Produktion kein Abfackeln von Gasen statt.

Investitionen und Innovationen, um mehr zu erreichen

Laut Internationaler Energieagentur (IEA) werden die Technologien zur Abscheidung, Speicherung und Verwertung von CO2 (CCS/CCU) in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts eine wichtige Rolle zur Gewährleistung der Klimaneutralität spielen. Total engagiert sich in der Entwicklung solcher Verfahren, insbesondere durch das Pilotprojekt von Lacq im Südwesten Frankreichs, das zwischen 2010 und 2013 durchgeführt wurde. Darüber hinaus untersuchen wir bei jedem Projekt standardmäßig die Möglichkeit, das in den Öl- und Gasvorkommen vorhandene CO2 zurückzuleiten, um auf diese Weise die Ausbeute aus dem Vorkommen zu verbessern.

Total ist derzeit dabei, sein Engagement in diesem Bereich auszuweiten - sowohl im Hinblick auf die eigenen Emissionen als auch diejenigen anderer Industriebereiche (insbesondere Stromerzeugung, Zement, Stahl). Diese F&E-Strategie basiert auf zwei Pfeilern: die Kosten bereits vorhandener Technologien optimieren und reduzieren, um schnell und konkret handeln zu können, sowie eine frühzeitige und proaktive Forschung, um zu neuen und innovativen Lösungen mit geringem CO2-Fußabdruck zu gelangen.
Allgemeiner gesagt haben wir uns dazu entschlossen, 25 % unserer F&E-Investitionen (5,3 Mrd. USD bis zum Jahr 2022) für Cleantechs und Umweltbelange einsetzen. Darüber hinaus haben wir zu diesen Themen eine Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen unserer Branche in der Oil & Gas Climate Initiative eingeleitet.

 

1 Somit konnte das Abfackeln von 1.000.000 Kubikmeter Gas pro Tag (m3/Tag) unter normalen operativen Bedingungen vermieden werden, was einer Senkung der abgefackelten Gasmengen im Rahmen unserer Explorations-Produktions-Tätigkeiten von 10 % entspricht.

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