Carsten Nolof: der Vermittler

Carsten Nolof überzeugt Kunden von den Umweltvorteilen moderner Heizungskonzepte

Als Marketingleiter im Handels- und Verbrauchergeschäft gehört es zu den Kernaufgaben von Carsten Nolof, saubere Energielösungen zu den Kunden zu bringen und dieses Geschäftsfeld weiterzuentwickeln.

Mit welchen Produkten können Ihre Kunden einen Beitrag zum Umweltschutz leisten?

Indem sie beispielsweise unsere Holzpellets nutzen, die ja aus einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen werden. Das ist unkompliziert möglich, denn wir sind national an über 50 Standorten in diesem Geschäft aktiv. In Zusammenarbeit mit unseren Logistikpartnern liefern wir die Pellets zuverlässig an jeden Standort in Deutschland. In den vergangenen zwei Jahren konnten wir erfreulicherweise nennenswerte Zuwachsraten in diesem Segment beobachten.

Ein weiteres umweltfreundliches Produkt ist unser Bio-Heizöl thermogreen. Mit seinem mindestens 10-prozentigen Bioanteil aus nachwachsenden Rohstoffen wie Raps oder Soja aus zertifiziert nachhaltigem Anbau schont es Mineralölressourcen und reduziert Treibhausgase. 

Das Bio-Heizöl wird bisher ausschließlich in Baden-Württemberg angeboten. Gibt es für die anderen Bundesländer ebenfalls eine ökologisch nachhaltige Lösung?

Tatsächlich haben wir aktuell ein ganz neues Projekt ins Leben gerufen. TOTAL bietet ab sofort – und in Deutschland nahezu flächendeckend – CO2-kompensiertes Heizöl an.

Was bedeutet das?

Der Grundgedanke ist eigentlich einfach: Treibhausgase, die durch das Heizen entstehen, werden im gleichen Umfang an einem anderen Ort kompensiert, indem wir dort Unternehmen mit bisher negativer CO2-Bilanz nachhaltig fördern und ökologisch verbessern – also sozusagen eine Gegenrechnung machen.  

Unsere thermoplus-Kunden können zu einem Aufpreis von 1 Cent pro Liter den CO2-Ausstoß ihrer Öl-Heizung kompensieren. Jeder Kunde, der das Angebot nutzt, erhält ein Zertifikat über seinen CO2-Kompensationsbeitrag. Das Geld aus den Klimaschutz-Zertifikaten wird in ein Biomasse-Kraftwerk im indischen Siltara investiert, wo aus organischen Abfällen klimafreundlich Strom erzeugt wird. Bislang konnten dort bereits 170.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Darüber hinaus fließt das Geld in die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort, beispielsweise in den Betrieb eines Erste-Hilfe-Zentrums, in die Trinkwasserversorgung und ins Bildungswesen.

Gibt es auch noch etwas, was die Kunden selbst tun können, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren?

Ja, und auch dabei unterstützen wir unsere Kunden, zum Beispiel durch unser Engagement für die Modernisierung von Heizanlagen, wo wir mit dem Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) und dem Installationsgewerbe zusammenarbeiten. Mit der Installierung einer modernen Brennwertheizung können Kunden ihren Ölverbrauch und damit ihre Emissionen um bis zu 30 Prozent senken. Dabei können diese Investitionen noch durch öffentliche Zuschüsse unterstützt werden. Und die Kombination von Brennwerttechnik mit Solarthermie ermöglicht eine noch weiter gehende Verbrauchs- und Emissionsreduzierung.

Welche Aufgaben übernehmen Ihre Mitarbeiter und Sie in diesem gemeinsamen Engagement für bessere Energie?

Wir haben den Marketingpart. Dazu gehört die Entwicklung von Projekten, ihre technische Umsetzung innerhalb des Hauses und auch eine technische Anbindung zum Broker, um die Zertifikatserstellung für die Kunden sicherzustellen.

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet ist die Kommunikation. Wir bieten unseren Kunden im Telefongespräch und auch digital beispielsweise das CO2-kompensierte Heizöl an und machen Sie auf die tolle Chance aufmerksam, auf diesem Weg etwas für unsere Umwelt zu tun. Außerdem sorgen wir dafür, dass unser Vertrieb über alle unsere Produkte und ihre Vorteile gut informiert ist. Dazu organisieren wir Schulungen und stellen Verkaufsunterlagen zusammen.

Was ist ihr persönliches Motiv für diesen Einsatz?

Angesichts des steigenden Energiebedarfs ist es sehr wichtig, möglichst viele Menschen mit sauberer und zugänglicher Energie zu versorgen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Heizöl-Produkte, die heute im deutschen Wärmemarkt unabdingbar und eine feste Größe sind, klimafreundlicher machen, beziehungsweise deren Treibhausgasausstoß durch Angebote wie das zuvor genannte CO2-neutrale Heizöl kompensieren. Und das ist eine gute Sache, die ich voll und ganz unterstütze.

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Durch den steigenden Energiebedarf ist es wichtig, möglichst viele Menschen mit sauberer und zugänglicher Energie zu versorgen.

Kurzer Lebenslauf

  • Ausbildung und Studium

    Ausbildungen zum Mineralölkaufmann und Betriebswirt, Hochschulstudium mit dem Abschluss Diplomkaufmann

  • 2002 bis 2013

    kaufmännischer Leiter im Handels- und Verbrauchergeschäft, Vertrieb

  • 2013 bis 2017

    Leiter Marketing/Shop/Food/Services

  • Seit 01.07.2017

    Marketingleiter in der Direktion Handels- und Verbrauchergeschäft

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